Segensgebet: Gott segne dich und behĂŒte dich
Um Gottes Segen fĂŒr einen Menschen, einen Weg oder einen neuen Anfang
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Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater und Glaubensbekenntnis: ihre Herkunft und wie Du sie bewusst betest.
Die Grundgebete sind das gemeinsame Vokabular aller Christen. Wer sie kennt, kann ĂŒberall mitbeten: in der Messe, am Krankenbett, bei einer Beerdigung oder im Rosenkranz. Diese Lektion stellt die vier wichtigsten vor und zeigt, wie Du sie nicht nur aufsagst, sondern wirklich betest.
Jesus selbst hat es seinen JĂŒngern gelehrt (MatthĂ€us 6,9-13). Es ist das Gebet schlechthin. Sieben Bitten in zwei Gruppen: Die ersten drei richten sich auf Gott (Name, Reich, Wille), die anderen vier auf uns (Brot, Vergebung, Versuchung, Erlösung). Wer es langsam betet, merkt, dass es das ganze Leben umfasst.
Tipp: Bete es einmal am Tag so langsam, dass Du nach jeder Bitte einen Atemzug Pause machst. Frag Dich bei einer Bitte: Was heiĂt das heute fĂŒr mich?
Der erste Teil sind biblische Worte: der GruĂ des Engels und der GruĂ Elisabets (Lukas 1). Der zweite Teil ist die Bitte um Marias FĂŒrsprache, die seit dem Mittelalter dazugehört. Maria wird nicht angebetet, sondern um ihr Gebet gebeten, so wie Du eine vertraute Person bittest, fĂŒr Dich zu beten.
Tipp: Bete es fĂŒr einen konkreten Menschen und setze im Geiste seinen Namen ein: Bitte fĂŒr ihn, jetzt und in der Stunde seines Todes.
Der kĂŒrzeste Lobpreis der Kirche, schon in den ersten Jahrhunderten gebetet. Er bekennt die Dreifaltigkeit und stellt alles in die Ewigkeit: wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Es ist das perfekte Gebet, wenn Du einfach danken oder loben willst, ohne etwas zu erbitten.
Tipp: Sprich es als Antwort auf etwas Schönes: einen Sonnenaufgang, eine gute Nachricht, einen Moment der Ruhe.
Kein Gebet im engen Sinn, aber ein Gebet in der Praxis: Du sagst Gott, was Du glaubst, und bittest damit zugleich, dass er diesen Glauben stÀrkt. Es fasst die Heilsgeschichte in wenigen SÀtzen zusammen: Schöpfung, Jesus, Geist, Kirche, Auferstehung.
Tipp: Bete es auch an Tagen, an denen Du zweifelst. Du bekennst dann den Glauben der ganzen Kirche, der Deinen eigenen mittrÀgt.
Auswendig gelernte Gebete haben eine Gefahr: Sie laufen ab, wÀhrend die Gedanken woanders sind. Drei Hilfen:
Auswendig gelernte Gebete sind keine KrĂŒcke fĂŒr AnfĂ€nger. Sie tragen Dich an Tagen, an denen Dir die eigenen Worte fehlen, in Krankheit, Trauer und Erschöpfung. Deshalb lohnt es sich, sie zu kennen.
Bete heute die vier Grundgebete nacheinander, langsam und mit Pausen: Glaubensbekenntnis, Vater unser, GegrĂŒĂet seist du Maria, Ehre sei dem Vater. Das dauert etwa vier Minuten. Nimm Dir danach einen Satz aus einem der Gebete mit in den Tag und wiederhole ihn, wann immer er Dir einfĂ€llt.
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